I. Warum Luftbild-Aufnahmen haben?
1.
Nur durch die Sicht aus der Vogelperspektive, besteht die Möglichkeit, ein Objekt, Flurstück oder Gemarkung in seiner ganzen Ausdehnung darzustellen, sowie die Planung, Realisierung, Absteckung und Überwachung von Bauvorhaben.
Als fotoristische Spezialdisziplin bieten Luftaufnahmen die einzige Alternative, wenn es darum geht, Leitbild und Stadtentwicklung, Bauplanung, Sanierung, Dorferneuerung, Denkmalschutz und Grünbestand, sowie Objekte, Gemarkungen - seien es Einzelbauwerke, ganze Städte, Gewerbe und Erschließungsgebiete - im Überblick, sowie im Bezug zur Umgebung darzustellen!
Ein Haus, bzw. Grundstück ist erst aus der Luft komplett, aus allen Richtungen
und vor allem am schönsten zu erfassen. Aufnahmen vom Boden stellen nur einen Teilbereich dar. Große Grundstücke können nur so als ein Ganzes erfasst werden
2.
Vor allem kann man so erkennen wie schön ein Haus gelegen ist und wie es sich von allen anderen abhebt
Klick aufs Bild für die Vergrößerung
3.
Da ich alle Aufnahmen zusätzlich als Datei inklusive der Rechte weitergebe, stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen für --> Webseiten wie diese, per e-mail an Freunde schicken, nachbearbeiten...
und vorallem in allen gängigen Formaten beliebig oft vervielfältigen.
4.
Auch als Geschenk-Idee eignet sich eine Luftaufnahme.
Viele denken garnicht daran, wie toll das eigene Haus von oben aussehen könnte; haben die Vorstellung, daß dies sehr viel Geld kostet. Die Überraschung ist Ihnen auf jeden Fall sicher! Und warum mal nicht etwas verschenken wo die Freunde so ohne weiteres nicht ran kommen (bzw. nicht wissen wo und wie).
II. Wieso bei mir die Aufnahmen machen lassen?
1.
Seit meinem 16. Lebensjahr (seit nunmehr 17 Jahren) fliege ich Flugzeuge und genauso lange beschäftige ich mich Dinge von oben zu fotografieren. Die Fehler die man zwangsläufig am Anfang macht, müssen Sie nicht erst selbst erfahren. (Verspiegelungen durch die Scheibe, Propeller Tragfläche und Streben im Bild, falscher Sonnenstand...)
2.
Durch mein Flugzeug lassen sich Aufnahmen bewerkstelligen die mit den meisten gecharterten Maschine kaum möglich sind. Eine Cessna, Piper, also reine Motormaschinen sind zu schwer und zu laut um in geringen Höhen zu operieren. Ein Ultra-leicht hat genauso wie eine andere Motormaschine ein zu schlechtes Gleitverhältnis um in diesen etwas geringeren Höhen bei einem Motorausfall noch ein Landefeld zu erreichen. Segelflugzeuge fallen ganz aus, da das nicht vorhanden seins eines Motors stationäre Kreisflüge in geringer Höhe nicht zulässt - an Aufwinde gebunden sind. Andere Motorsegler haben meistens die Tragfläche im Weg, die Bordwand zu hoch oder sonst etwas im Weg
Die Anzahl der Fluggeräte ist groß, aber es gibt nur wenige die die nötigen Kriterien erfüllen:
Gute Langsamflugeigenschaften um Zeit zu haben das Objekt zu fokusieren
Gute Gleitflugeigenschaften verbunden mit Kurz-Landeeigenschaften um bei Motorausfall noch bequem ein Landefeld zu errreichen (ein Helikopter oder andere Nicht-Flächenflugzeuge können zwar kurz landen, kommen aber da runter wo Sie meistens grade sind).
Die Lärmbelästigung sollte auf ein Minimum reduziert werden.
Natürlich muß die Ausführug des Flugzeuges so sein, daß gut daraus fotografiert werden kann.
Schließlich sollten die Betriebskosten so gering wie möglich sein.

Mein Flieger entspricht vollends diesen Ansprüchen:
Fliegt 80km/h langsam, hat eine Gleitzahl von 1:30 was dem von guten Segelflugzeugen entspricht, kommt mit 250m Landebahn aus, hält die Höhe bei halber Motorleistung (vom Boden aus kaum wahrzunehmen) die Türen lassen sich entfernen, bzw. ist dort ein 16x16cm großes Foto-Fenster angebracht Bei 10 Litern Verbrauch bleiben die Betriebskosten geringer als bei jedem anderen Flugzeug dieser Klasse. Mit Tempo 200 sind auch entfernte Ziele schnell erreicht.
3.
Die Aufnahmen werden Digital mit einer hochauflösenden Kamera gemacht.
Diese hat 6 MPixel. Herkömmliche Kameras für den Hausgebrauch haben 2-3 MPixel.
Für Vergrößerungen im Format 30x45 sollte man mindestens 5 MPixel haben!
4.
Aufgrund der hohen Anzahl und jetzt auch der Häufigkeit an Luftbildaufnahmen
die ich schon gemacht habe bzw. mache, weiß ich wie diese optimal entwickelt sein müssen.
Den Ärger wenn die Aufnahmen einen Farbstich haben,
zu hell oder zu dunkel sind... oder durch meine Fehler, trage ICH.
Sehr oft zieht man ein langes Gesicht wenn man als Mitflieger dann das Resultat seiner Bilder sieht.
5.
Die Tatsache, daß ich dennoch geringe Betriebskosten für dieses Flugzeug habe,
dies nur ein Nebenerwerb für mich darstellt,
sorgen dafür, daß ich Luftbilder zu einem günstigen Preis anbieten kann.
Ein herkömmliches Luftbild-Unternehmen verlangt garantiert den 5-fachen Preis!!!
III. Wieso nicht selbst die Aufnahmen machen bzw. machen lassen?
1.
Die Charterpreise bzw. die der Rundflüge (100 bis 200 Euro/h) liegen weit über denen die ich für meine Arbeit berechne (ab 53 Euro). Die Chance dann einen Piloten zu finden der mal etwas tiefer über einer Ortschaft kreist bzw. es hinbekommt das Flugzeug so zu positionieren, daß man eine vernünftige Aufnahme bewerkstelligen kann, sind doch eher gering.
Es sind nun mal überwiegend die Piloten mit geringer Flugerfahrung die auf Flugstunden sammeln angewiesen sind! Diesen dann noch dazu nötigen tiefer zu fliegen um einem den Gefallen des Fotos zu ermöglichen, halte ich für sehr riskant.
Je tiefer man sich mit einem Flugzeug bewegt um so mehr muß man seine Augen offen halten um bei eventuellen Triebwerksausfall ein Notlandefeld zu erreichen.
Mit einer Motormaschine ist die Auswahl dieser Landefelder recht dürftig - besonders für ungeübte Piloten mit geringer Flugerfahrung.
Für weit weniger als die Hälfte des Charter-Preises gehen Sie dieser Gefahr aus dem Weg
und haben bessere Aufnahmen mit Qualitäts-Garantie.
2.
Macht man dann doch einen Rundflug wird dieser in etwa dieser Höhe stattfinden:
wenn man den Piloten dazu bewegt mal doch etwas tiefer zu fliegen, passt die Tageszeit nicht, bzw. der Sonnenstand oder auch nur wenn eine Wolke davor zieht.
3.
Dies ist z.B. die Sicht aus einem Segelflieger, einer ASK 21, vom Passagiersitz aus:
Abgesehen davon daß ein Segelflieger niemals so tief fliegen wird, daß man ein Haus vernünftig ablichten könnte, lässt diese Sitzposition ohnehin keine Luftbilder zu.
Bei einigen Motorflugzeugen ist die Sicht auf den Erdboden noch eingeschränkter.
Außer man fliegt so:
Nur fällt es Ungeübten alleine schon bei normaler Erdbeschleunigung schwer die Kamera fest zu halten als bei 5g oder Turbulenzen oder Wind....
4.
Hat man dann einen Bekannten der selbst fliegt, der die richtige Maschine und nötige Flugerfahrung besitzt, stellt sich immer noch das Problem vorzeigbare Aufnahmen zu machen.
Diese könnten im besten Falle so aussehen:
Man sieht die Spiegelungen der Scheibe die mit keinem Bildbearbeitungs-Programm weg zu bekommen sind. Auch ein Pilot selbst wird nur schwer andere Aufnahmen machen können wenn er nicht die Tür ausbaut oder ein großes Fenster hat. Und dann wieder die Problematik das immer irgendwas im Weg ist.

selbst wenn es nur die Scheibe ist
Durch die Tatsache, daß man sich ständig in Bewegung befindet, der Flugzeugmotor Vibrationen erzeugt, das Flugzeug durch thermische Auf & Abwinde (Sonne = Thermik = aber gute Ausleuchtung) durchgeschüttelt werden kann, machen es einfach schwer genau dann den Auslöser zu drücken wenn sich das Foto-objekt genau zentriert in der Richtigen Perspektive befindet und vorallem der Auto-Focus die Zeit gefunden hat sich scharf zu stellen.
Ansonsten kommen häufig diese Bilder raus:

Selbst in 20x30 vergrößert wäre es das Papier nicht wert!
Ich finde alle diese Dinge in Einklang zu bringen erfordern es, daß der Fotograf selbst Pilot des Flugzeuges ist oder ein Team sehr gut zusammenarbeitet. Das Luftbild-Aufnahmen zu machen einige Übung erfordert sollte spätestens jetzt klar sein!
Denn neben der Beschäftigung mit der Kamera muß auch noch das Flugzeug sicher beherrscht werden um alle Eventuallitäten wie Triebwerksausfall, Sicherheits-Mindesthöhe, anderer Flugverkehr, böige Winde und Navigation im Griff zu haben.
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